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TU Braunschweig

Diplomarbeit

Aufbau einer virtuellen Präsenz in der Internet-Simulationsumgebung "SecondLife"

Ausgangslage und Problemstellung

Die virtuelle Welt "SecondLife" boomt. Nicht nur Einzelpersonen führen eine zweite virtuelle Existenz, sondern auch Unternehmen und Hochschulen aus den USA und Deutschland nutzen mittlerweile virtuelle Ableger, um ihre Inhalte in einer zeitgemäßen Form einem breiten Publikum anzubieten sowie Interaktion zwischen ihren Mitgliedern zu fördern.

Die spezifischen Potentiale einer virtuellen Mehrbenutzer-Umgebung für Forschung und Lehre, aber auch sein Nutzen für die interdisziplinäre Kommunikation und Kooperation sowie das Hochschulmarketing sind dabei noch weitgehend ungeklärt, ebenso wie die Frage, ob und inwieweit etablierte Softwareentwicklungsmethoden und –werkzeuge in interaktiven, virtuellen Räumen anwendbar sind.

Ziel der Diplomarbeit soll es daher sein, die virtuelle Umgebung zu analysieren und Möglichkeiten und Grenzen für die Präsenz von Hochschulen auszuloten.

Zielsetzung

Zunächst ist eine grundlegende Einführung in SecondLife nötig. Dabei soll insbesondere auf die heutigen Möglichkeiten und Grenzen sowie zukünftigen Visionen der Simulierbarkeit von Realwelt-Ausschnitten eingegangen werden. Ferner sind die Ausdrucksmöglichkeiten der verwendeten Skriptingsprache "LSL" (Linden-Skript-Language) sowie die XML-Exportmöglichkeit zu untersuchen und zu bewerten. Zudem muss analysiert werden, mit welchen Software-/Entwicklungswerkzeugen und -methoden eine virtuelle Präsenz erstellt werden kann.

Des Weiteren sind die erarbeiteten Techniken an einem "praktischen" Beispiel in SecondLife zu demonstrieren. Es soll ein virtuelles Gebäude und/oder Objekte erstellt werden, mit dem Inhalte aus dem universitären Umfeld der TU Braunschweig dargestellt werden können. Denkbar sind begleitende Angebote und Ankündigungen zu realen Veranstaltungen ("Virtuelle Citylights" / "Mixed-Reality-Events"), virtuelle Vorlesungssäle mit regelmäßigen Veranstaltungen wie etwa einer virtuellen Studienberatung, Gruppenkonferenzräume für das gemeinsame Bearbeiten von Übungen oder Hausaufgaben, Galerien für die Ausstellung von Projekten, Forschungszielen und Events u.v.m.

Der gesamte Prozess der Erstellung virtueller Räume und Objekte ist dabei ausführlich zu beschreiben und hinsichtlich seines Aufwands, der Komplexität und der Anwendbarkeit von Software-Entwicklungsmethoden zu bewerten. Ferner sind die Möglichkeiten, die die entwickelten Konzepte für die Darstellung von Forschungs- und Lehrinhalten sowie für die vernetzte Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden bietet, zu beurteilen.

Zu den Aufgaben dieser Diplomarbeit gehört:

  • Gestaltung, Modellierung oder Programmierung eines oder mehrerer Gebäude mit mehreren begehbaren Räumen in der virtuellen Simulationsumgebung SecondLife.
  • Abbildung von Inhalten eines noch auszusuchenden Themenkomplex aus der Forschung, Lehre, dem studentischen Leben oder der Historie der TU Braunschweig in SecondLife.
  • Ausführliche Dokumentation der Bearbeitung der erwähnten Aufgaben sowie der verwendeten Software-Entwicklungswerkzeuge und -Vorgehensweisen im Detail
  • Bewertung der spezifischen Features einer virtuellen Plattform in Bezug auf die Innen- und Außendarstellung einer Universität, Schaffung einer gruppen- und interaktionszentrierten Lernumgebung sowie den interdisziplinären fachlichen Austausch.
  • Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Studien- und Diplomarbeitsseminar am Institut für Software Systems Engineering



Theorie: ++++++____
Implementierung: ++++++++__
Produktive Einsatz: +++++_____
Interessant: +++++++___
 
Betreuer: Marvin Schulze-Quester
Aufgabenstellung: Prof. Dr. Bernhard Rumpe
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